Selbstabrechnung ohne Handarbeit: 250 Rechnungen im Monat, der Drucker steht still
Eine Verrechnungsstelle kam für Dr. med. H.-J. Christofor nie infrage. Also hat seine Bochumer Praxis jede Privatrechnung selbst gedruckt, kuvertiert, frankiert und gemahnt. Heute erledigt GOÄ-Direkt die Handarbeit, und die Entscheidungen bleiben in der Praxis.
- Privatrechnungen im Monat, ohne Drucken und Kuvertieren in der Praxis
- 250 Privatrechnungen im Monat, ohne Drucken und Kuvertieren in der Praxis
- Anteil am Rechnungsumsatz, der an Dritte abfließt
- 0 % Anteil am Rechnungsumsatz, der an Dritte abfließt
- für den Import einer Monatsabrechnung aus ALBIS
- wenige Minuten für den Import einer Monatsabrechnung aus ALBIS
Die Praxis
- Praxis
- Privatärztliche Haus- und Facharztpraxis
- Schwerpunkte
- Innere Medizin, Kardiologie, Allgemeinmedizin
- Ort
- Bochum
- Praxissoftware
- ALBIS
- Vorher
- Selbstabrechnung in der Praxis
- Heute
- GOÄ-Direkt
- Website
- dr-christofor.de
Dr. med. H.-J. Christofor führt in Bochum eine privatärztliche Haus- und Facharztpraxis für Innere Medizin und Kardiologie. Die Privatabrechnung hat die Praxis immer selbst erledigt, rund 250 Rechnungen im Monat, dokumentiert in ALBIS.
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„Papierlose Abrechnung? Klingt fast zu schön um wahr zu sein. Klappt aber, und das professionell, übersichtlich und reibungslos, die Performance der Anwendung hat mich überzeugt.“
Die Ausgangslage
Die Abrechnung war vollständig Handarbeit: Rechnungen drucken, kuvertieren, frankieren, zur Post bringen. Danach Kontoauszüge durchgehen und Zahlungen einzelnen Rechnungen zuordnen. Und bei allem, was offen blieb, selbst entscheiden, wann und wie gemahnt wird.
Alles selbst gemacht, vom Druck bis zur Mahnung
Eine Verrechnungsstelle kam für Dr. Christofor nie infrage: Er wollte die Kommunikation mit seinen Patienten nicht aus der Hand geben und keinen Anteil seines Rechnungsumsatzes abgeben. Der Preis dafür war Handarbeit. Jede Privatrechnung wurde in der Praxis gedruckt, gefaltet, kuvertiert, frankiert und zur Post gebracht. Bei 250 Rechnungen im Monat ist das kein Nebenbei mehr, sondern ein fester Block in der Woche, der immer dann anfällt, wenn eigentlich keine Zeit dafür ist.
Der Kontoauszug als Abrechnungswerkzeug
Die zweite Hälfte der Arbeit begann, wenn die Briefe draußen waren. Zahlungseingänge mussten den offenen Rechnungen zugeordnet werden, von Hand, anhand von Verwendungszwecken, die selten so aussehen wie erwartet: Teilzahlungen, Überweisungen durch Angehörige, Erstattungen über die Beihilfe, Rechnungsnummern, die im Betreff fehlen. Wer hier den Überblick verliert, mahnt entweder zu spät oder mahnt jemanden, der längst bezahlt hat.
Abgeben, ohne abzugeben
Gesucht war deshalb nicht jemand, der die Abrechnung übernimmt, sondern eine Software, die die mechanischen Teile erledigt und die Entscheidungen in der Praxis lässt.
Genau darin liegt der Unterschied zur Verrechnungsstelle: Die Forderung wird nicht abgetreten, Dr. Christofor bleibt Gläubiger seiner eigenen Rechnungen. Es fließt kein Anteil des Rechnungsumsatzes ab, und wenn ein Patient eine Frage zu seiner Rechnung hat, beantwortet sie weiterhin die Praxis, die die Leistung erbracht hat. Abgegeben wird die Arbeit, nicht die Beziehung zum Patienten.
Der Versand läuft heute digital. Und für alle, die ihre Rechnung weiterhin auf Papier bekommen möchten, übernimmt GOÄ-Direkt den Postweg: drucken, kuvertieren, frankieren und einliefern passiert im Hintergrund, nicht mehr in der Praxis. Der Unterschied ist für das Team derselbe, egal wie der Patient seine Rechnung haben will. Zahlungseingänge werden über die Bankanbindung automatisch den Rechnungen zugeordnet. Das Mahnwesen läuft nach festen Fristen, die die Praxis einmal festlegt.
Der Wechsel
Der Wechsel lief reibungslos: Statt die Rechnungen monatlich auszudrucken, wird eine PAD-Datei erstellt und in GOÄ-Direkt importiert. Anschließend kann direkt mit wenigen Klicks versendet werden. Keine Installation, keine aufwendige Datenmigration.
Die Leistungen kommen dabei so an, wie sie in ALBIS dokumentiert wurden, mit GOÄ-Ziffern, Faktoren und Begründungen. Nichts muss ein zweites Mal erfasst werden, und die Abrechnung eines Monats ist in wenigen Minuten aus dem Praxissystem heraus und in GOÄ-Direkt drin.
Was sich im Praxisalltag verändert hat
Der Drucker steht still, Briefumschläge und Briefmarken werden nicht mehr gebraucht. Wichtiger als das eingesparte Porto ist aber, dass die Abrechnung nicht mehr an einem Tag hängt, an dem jemand Zeit dafür findet. Rechnungen gehen raus, sobald sie fertig sind, Zahlungen ordnen sich selbst zu, und offene Posten fallen auf, ohne dass jemand danach sucht.
Am deutlichsten ist das beim Mahnwesen. Früher hieß Mahnen: die Liste der offenen Rechnungen durchgehen, mit den Kontoauszügen abgleichen, entscheiden, wer schon wie lange überfällig ist, und für jeden Fall ein Schreiben aufsetzen und verschicken. Heute laufen Zahlungserinnerung und Mahnung nach den Fristen, die die Praxis einmal eingestellt hat. Es bleibt die Handvoll Fälle, bei denen jemand bewusst entscheiden will, statt der ganze Stapel.
Klappt aber, und das professionell, übersichtlich und reibungslos, die Performance der Anwendung hat mich überzeugt.
Für wen sich das rechnet
Selbstabrechner vergleichen ihre Kosten meist mit null, weil kein Prozentsatz abfließt. Die ehrliche Rechnung geht anders: die Arbeitszeit fürs Drucken, Kuvertieren und Versenden, die Sachkosten für Porto und Material, die Zeit für den Zahlungsabgleich und das Mahnwesen, und schließlich die Forderungen, die schlicht deshalb länger offen bleiben, weil niemand hinterherschaut. Wer diese Posten zusammenrechnet, kommt auf den Betrag, den die Selbstabrechnung tatsächlich kostet.